Philosophie





Zu tanzen, was ich (er-)lebe. Und mich von dem berühren zu lassen, was mich bewegt. 

Tanzen bedeutet für mich, das eigene Leben zu bewegen & über die Bewegung Lebendigkeit zu spüren.  

Tanze


Grundgedanke meiner Arbeit ist, dass Tanz bis ins hohe Alter möglich, sinnvoll & notwendig ist. 

Ich verfolge dabei einen ganzheitlichen Ansatz. Über den Tanz erweitern wir nicht nur unsere körperliche Fitness. Wir steigern auch geistig, emotional & sozial unsere 'Beweglichkeit'.

Das beinhaltet, die eigenen Grenzen auf diesen vier Ebenen wahrzunehmen & ggf. bewusst mit Veränderungen umzugehen.
Was einmal möglich war, geht heute vielleicht nicht mehr. Aber auch: Was ich glaubte nicht (mehr) zu können, ist (wieder) möglich! 

Tanz birgt die Chance, eigene Potentiale zu entfalten & aufrechtzuerhalten. Und das ein Leben lang. 

Lebe


Wie im Leben insgesamt erleben wir im Tanzen Höhen & Tiefen.

Wir spüren Zweifel, Ärger, Frustration. Wir nehmen Grenzen & Hindernisse wahr. Vielleicht verlässt uns auch ab & zu der Mut.

Zugleich gibt es da Momente der Freude & Unbeschwertheit, der unerwarteten Leichtigkeit. Vielleicht spüren wir Stolz über unser Können, das Gefühl, das uns etwas gelingt.
Und vielleicht auch das,  was in der Literatur als 'flow' beschrieben wird: ein Zustand höchster Konzentration & völliger Versunkenheit. Selbstvergessenheit.  


Tanz ist ein Spiegel des Lebens. Er lässt uns stellvertretend all die Gefühle spüren, die zum Leben dazugehören. 


Bewege


Tanz ist nicht nur 'schön'. Er führt vor Augen, offenbart, macht sichtbar, was wir denken & fühlen. 

Im Tanzen können wir uns fragen, welche Empfindungen gerade da sind bzw. da sein wollen. Wir können ihnen Ausdruck verleihen, sie bewegen. 

Gleichzeitig eröffnet Tanz die Möglichkeit, spielerisch unterschiedliche Gefühle wie Wut, Trauer, Scham & Freude auszuprobieren - und das in einem geschützten Rahmen. Wir können erfahren, was uns selbst fremd ist oder im Alltag wenig zugänglich bzw. akzeptiert erscheint.


Tanz schafft den Raum, Empfindungen in Bewegung zu bringen - die vertrauten & unvertrauten.